#MasterOfDialogue

23.02.2022

Im Livestream.

Welchen Einfluss hat der israelbezogene Antisemitismus auf den studentischen Alltag und auf akademische Auseinandersetzungen? Ist die antisemitische BDS-Bewegung ein Thema am Campus und wie wird darüber diskutiert? Bieten Universitäten einen Raum für Selbstentfaltung und Aktivismus?

Diese Themen standen im Vordergrund beim ersten Event von „Schalom Aleikum“, dem jüdisch-muslimischen Dialogprojekt des Zentralrats der Juden in Deutschland, in diesem Jahr. Bei dieser Veranstaltung traten eine jüdische Studierende und ein muslimischer Studierender in Dialog. Sie diskutierten über gesellschaftliche und politische Debatten am Campus, Antisemitismus, Muslimfeindlichkeit und über ihre Identitäten als Juden und Muslime.

Die Gäste des Events

Per Zoom wurden zugeschaltet:
– Sana Kisilis, Humboldt-Universität zu Berlin
– Bilal Torun, Universität Hildesheim

Moderation: Anna Staroselski (Präsidentin der Jüdischen Studierendenunion Deutschland – JSUD)

So sah es auf dem Event aus

Pressestimmen zum Thema

Vor 70 Jahren wurde der Zentralrat der Juden in Deutschland gegründet. Dass es ihn heute noch gibt, hätte damals niemand geglaubt, sagt Zentralratspräsident Josef Schuster.

Viele waren sich einig: Auch angesichts der jüngsten, religiös gefärbten Gewalttaten dürfe das Gespräch mit Muslimen nicht abreißen. Der Zentralrat der Juden in Deutschland hat schon seit längerem das Dialogformat Schalom Aleikum im Programm, in dem sich Juden und Muslime jenseits der Funktionärsebene austauschen.

Wie kann ein Austausch zwischen den Religionen gelingen? Nur mit Respekt, Realismus und Vertrauen. Ein Zwischenruf von Dmitrij Belkin.

Die Ausstellung »Open End« blickt auf Themen aus zweieinhalb Jahren des Zentralratsprojekts zurück.

Miteinander reden, nicht übereinander: Solche Projekte wie “Schalom Aleikum” wollen Antisemitismus und Vorurteilen entgegenwirken.

Wie kommen jüdische und muslimische Menschen miteinander ins Gespräch? Seit mehr als zwei Jahren versucht das Dialogprojekt Schalom Aleikum dies zu fördern.

Zwischen Juden und Muslimen gibt es in Deutschland nur wenige Begegnungen. Antisemitismus ist nach wie vor ein Problem. Das von der Bundesregierung finanzierte Dialogprojekt …

Vorbehalte gegen Juden sind in Deutschland noch weit verbreitet. Am häufigsten stimmen AfD-Wähler antisemitischen Klischees zu.

Ein Viertel bis ein Drittel der Bevölkerung stimmen offen oder implizit antisemitischen Klischees zu – Daten aus Forsa-Befragung im Rahmen von jüdisch-muslimischem Dialogprojekts “Schalom Aleikum”.

Supporters of Germany’s main far-right party are more likely to subscribe to crudely antisemitic stereotypes about Jews in comparison to the rest of the country’s population, a new survey commissioned by the Central Council of Jews in Germany has revealed.

Miteinander reden, nicht übereinander: Projekte wie «Schalom Aleikum» wollen Antisemitismus und Vorurteilen entgegenwirken.

Die Ampel macht Ernst mit Einschränkungen für Ungeimpfte. Lockdowns für diese Gruppe sollen bald möglich werden.

Einer Forsa-Untersuchung zufolge stimmen in der Gesamtbevölkerung etwa ein Drittel offen oder implizit antisemitischen Klischees zu.

Ein neuer Band liefert umfangreiche Daten zum jüdisch-muslimischen Dialog.

Eine repräsentative Studie im Auftrag des Zentralrats der Juden zeigt bei Anhängern der AfD auffällig hohe Zustimmungsraten zu judenfeindlichen Kommentaren.

Der Zentralrat der Juden hat ausführliche Ergebnisse einer bundesweiten Online-Umfrage veröffentlicht.

Podiumsdiskussion in der Alten Synagoge Hechingen mit Staatsministerin Annette Widmann-Mauz, Hanna Veiler von der Jüdischen Studierendenunion und Seda Colak vom Projekt „Schalom Aleikum“.

Nichts gegen Antisemitismus in der Schule zu unternehmen, ist bis heute die häufigste Reaktion, erfährt man in „Goodbye Hate!“aus der „Schalom Aleikum“-Reihe.

Ein jüdischer Beitrag aus der neuesten Veröffentlichung des Zentralratsprojekts »Schalom Aleikum«.

Ein muslimischer Beitrag aus der neuesten Veröffentlichung des Zentralratsprojekts »Schalom Aleikum«.

Yonatan David Weizmann wurde in Israel geboren und engagiert sich im Rollbergkiez in Neukölln für den jüdisch-muslismischen Dialog – ein Auszug aus dem neuen Buch “Goodbye Hate!”.

Im Rahmen des jüdisch-muslimischen Dialogprojekts beim Zentralrat der Juden in Deutschland, erscheint am 24. Juni 2021 im Verlag Hentrich & Hentrich der vierte Band der „Schalom Aleikum“-Reihe unter dem Titel „Goodbye Hate! Bildungsakteurinnen und -akteure gegen Antisemitismus“.

Zentralrat präsentiert den neuen Band des jüdisch-muslimischen Dialogprojekts.

Jewish life in the area of today’s Germany is being celebrated, 1,700 years after it began and 76 years after the Holocaust.

Dmitrij Belkin über seine Ankunft in Deutschland, Integration in die Gemeinden und Zuwanderung als Chance.

Zur Lebenswelten junger jüdischer und muslimischer Erwachsene informiert ein am Dienstag erschienenes neues Buch. Der dritte Band von „Schalom Aleikum“, der jüdisch-muslimischen Dialogreihe des Zentralrats der Juden in Deutschland, trägt den Titel „Gehört werden – Jüdische und muslimische junge Erwachsene im Gespräch“.

Meira Schatz engagiert sich bei »Meet a Jew«, möchte Erzieherin werden setzt sich für den jüdisch-muslimischen Dialog ein.

Lina Fakih über das Projekt »Schalom Aleikum«, den jüdisch-muslimischen Dialog und islamischen Antisemitismus.

Über dieLebenswelten junger jüdischer und muslimischer Erwachsene informiert ein am Dienstag erschienenes neues Buch. Der dritte Band von “Schalom Aleikum”, der jüdisch-muslimischen Dialogreihe des Zentralrats der Juden in Deutschland, trägt den Titel “Gehört werden – Jüdische und muslimische junge Erwachsene im Gespräch”.